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Magazin

STYLE | 26.08.2016

Wie aus Ideen Mode wird: Andrea Karg über den Designprozess

Cashmere und Mode sind meine größten Leidenschaften, denen ich mich bei meinen Entwürfen für Allude bereits seit 1993 gänzlich widme. Allein für Damen entwerfe und realisiere ich pro Jahr sechs Kollektionen – hinzu kommen noch die Linien für Herren und Kinder sowie Home und Accessoires.

Einem strikten Plan folge ich während der Ideenfindung jedoch nicht. Ich vertraue zunächst vor allem auf mein Bauchgefühl, das sich anhand meiner eigenen Ideen sowie der Beobachtung des Marktes und dank dem Input von Trendbüros immer mehr verdichtet – also klarer und deutlicher wird. In meinem Kopf übersetze ich dieses Geflecht dann in erste Formen, Farben und Maschen für die Kollektion.

Wichtig ist mir dabei vor allem, dass die Stücke später nicht nur gut aussehen, sondern auch perfekt zum Lebensstil meiner Kundinnen passen. Denn was nützt das schönste Kleidungsstück, wenn es weder Komfort bietet noch alltagstauglich ist? In dieser Phase meines kreativen Prozesses geht es daher vor allem darum, haptisch zu arbeiten: das Material anzufassen, Maschen zu legen, verschiedene Texturen zusammenzuknoten oder zu wickeln. Dabei entsteht eine Art Collage, die verschiedene Wege und Ansätze für die weitere Realisierung beinhaltet.

Diesen Input gebe ich dann an mein Designteam weiter, das meine kreativen Ideen und Sammlungen in Moodboards ausarbeitet. Ich selbst zeichne nicht. An dieser Stelle fungiert mein Team wie ein verlängerter Arm, der meine Konzeptvorgaben in erste Skizzen und Musterteile verwandelt.

Da wir in unserem Design Department. selbst einige Strickmaschinen stehen haben, können wir den Prozess genauestens verfolgen. So können Muster immer auch ausprobiert werden, damit gleich sichtbar wird, wie sich etwas umsetzen lässt. Wird die Hose so sitzen, wie ich sie mir vorgestellt habe? Passt der Materialmix aus softem Cashmere und grobem Leder überhaupt zusammen?

Meine Experimentierfreudigkeit stellt mich dabei schon mal vor enorme Herausforderungen, die ich jedoch gerne annehme. „Geht nicht“ gibt es bei mir einfach nicht. Weder im Design noch im Business – ich tüftle gern an anfänglichen Problemen herum.

Sobald die ersten Musterteile fertig sind, geht es noch mal an die Feinheiten: Der rote Faden, die Handschrift und das Konzept müssen stimmig sein. Es wird aussortiert und manchmal auch noch etwas dazuentwickelt. Ist alles in Ordnung, die Qualität so hoch, wie es unsere Kunden von Allude gewohnt sind, geht die Kollektion in den Vertrieb, der die tatsächliche Produktion und spätere Auslieferung der Kleidungsstücke organisiert.

Überall, wo es Allude Cashmere gibt – ob in einer Boutique, einem Concept- bzw. Departmentstore oder in unserem Onlineshop –, warten die hübschen Begleiter dann nur noch auf eines: darauf, ihre neue Besitzerin endlich in wohlig weichen Luxus hüllen zu dürfen.