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Magazin

CULTURE | 09.03.2016

Playlist: River von Leon Bridges

Wise beyond his years, so drücken Amerikaner es aus, wenn beispielsweise ein Sänger mit seiner Stimme und Interpretation so erfahren und gereift klingt, wie die Idole, denen er nacheifert. Amy Winehouse war so jemand, auch Adele gehört in diese Kategorie, ebenso Bruno Mars. Und spätestens seit seinem Debütalbum „Coming Home“ aus dem vergangenen Sommer verdient auch der 26-jährige gebürtige Texaner Leon Bridges dieses Prädikat.

„Retro-Soul“ sei das, was der junge Mann singt und auf der Gitarre begleitet. Was wenig sagt über dieses Ausnahmetalent, bei dessen Songs man sich sofort an Ikonen wie Otis Redding und Sam Cooke erinnert fühlt, an den großartigen Soul der 1950er und 1960er. Smooth, traurig, herzzerreißend. Auch sein neuer Titel „River“ schlägt in diese Kerbe:

„Been traveling these wide roads for so long
My heart’s been far from you
Ten-thousand miles gone“

Das klingt herrlich melancholisch und zugleich hoffnungsvoll. Entfernungen sind schließlich dazu da, überwunden zu werden. Vorübergehende Traurigkeit aber auch eine unerschütterlichen Hoffnung, dass die Entfernung von der Geliebten überwunden werden kann, ein Wiedersehen möglich ist.

Leon Bridges selbst, der heute in Atlanta lebt, bleibt trotz seines Erfolges bescheiden: „Ich kann mit den Legenden von einst sicher nicht mithalten, doch ich will ihre Fackel weitertragen.“

Mehr über Leon Bridges erfahren Sie auf seiner Website.