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Magazin

CULTURE | 16.11.2016

Playlist: Intern von Angel Olsen

„Everyone I know has got their own ideal
I just want to be alive, make something real“

Bevor Angel Olsen mit ihrer Musik für Aufsehen sorgte, tourte sie mit Bonnie „Prince“ Billy and the Cairo Gang als Background-Sängerin durch die Gegend. „My Woman“ ist ihr mittlerweile drittes Album, auf dem die Indie-Folk-Hoffnung aus St. Louis in Missouri dank Songs wie „Intern“ nicht nur der Retro-Queen Lana Del Rey gehörig Konkurrenz machen dürfte. Die lyrics verpassen zudem mancher Fehlentwicklung in unserer Gesellschaft die nötige musikalische Quittung.

In Zeiten, in denen ein makelloser Teint, durchtrainierte Körper und die kostspieligste It-Bag die Gespräche zu bestimmen scheinen, gibt Olsens „Intern“ den sanften Wachrüttler. Ohne lautstarkes Protestgeschrei erinnert die 29-Jährige in dem knapp zweiminütigen Stück daran, dass wir auch ohne diese ganzen, eher oberflächlichen #lifegoals bereits ziemlich perfekt sind. Ob wir dabei nun, wie die Interpretin, eine Lametta-Perücke tragen oder mit leicht verschmiertem Lippenstift das Haus verlassen. Just be you!

Weil Angel Olsen Sätze wie „Doesn’t matter who you are or what you do“ leise über die harmonischen Beats dahinsäuselt, gewinnt ihre Message dadurch noch mehr an Bedeutung und Eindringlichkeit. Rohes Talent, fern jeglichen Hypes – mit diesem Geheimrezept erobert sich Olsen, die gern in den 1930ern oder 1950ern gelebt hätte, immer neue Fans weltweit.

Foto: PR (via angelolsen.com)

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