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Magazin

STYLE | 11.07.2016

Wenn Leidenschaft auf Geduld und Erfahrung trifft

„Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.“
– Antoine de Saint-Exupéry, Schriftsteller („Der kleine Prinz“)

It’s the simple things. Ein Ausspruch, den wir in unserer von Reizen überfluteten Welt immer öfter hören. Fast so häufig wie Ist das auch vegan?. Plötzlich sind Schlagwörter wie Minimalismus oder Entschleunigung und Slogans wie „Zurück zur Natur“ Top-Suchbegriffe bei Google, erscheint Buch um Buch, das uns wieder beibringen will, uns auf Wesentliches zu beschränken und eigene Prioritäten zu überprüfen. Höchste Zeit.

Wir verlieren nämlich nicht nur unsere Ruhe – unsere Aufmerksamkeitsspanne nähert sich Studien zufolge der eines Goldfisches –, sondern wissen allmählich kaum noch Qualität zu erkennen und wertzuschätzen. Statt treuer modischer Wegbegleiter tragen wir kiloweise Shopping-„Beute“ nach Hause. Ja, eine Weile lang lenkt es uns ab, das next big thing, die hektische Hatz nach Hype und Gegen-Hype. Doch irgendwann meldet sich die weise innere Stimme, die nicht vergessen hat, worum es eigentlich geht. Dabei gehört die tiefe Sehnsucht nach dem, was bleibt, zu uns wie der aufrechte Gang und unsere Neugier.

Das Kontrastprogramm ist rasch umrissen: Einfache Dinge machen uns glücklich. Punkt. Der Sonnenstrahl, der sich im Tautropfen auf einem Blatt in Millionen Farben bricht. Das Lachen eines Kindes, unbeschwert, ansteckend. Der dampfende Laib Sauerteigbrot aus dem Steinbackofen und der erste Löffel des Olivenöls, das Freunde in Griechenland selbst gepresst haben. Ein kurzes Gedicht, das uns wundersam aus dem Herzen spricht. Der Lieblingspullover, in dem wir schöne und prägende Momente erlebten und der uns wärmend und weich umhüllt, no matter what.

Klingt alles simpel, alltäglich, fast banal. Doch wenn wir genauer hinsehen, dann ist nichts auf dieser Liste beglückender Momente bloßer Zufall. Und ohne Raffinesse gleich gar nicht.

Die Sonne schiebt als gleißender Motor unser gesamtes Leben an: Flora wie Fauna, unseren Stoffwechsel und die gute Laune. Das Blatt braucht eine gesunde Pflanze, einen Baum, genügend Nährstoffe und Licht. Der Tautropfen eben jenen Morgennebel, der eine Landschaft so mysteriös weichzeichnet. Ihn muss der Sonnenstrahl im perfekten Winkel treffen, um daraus einen funkelnden Kristall zu zaubern. Schon die kleinste Einheit unserer Umwelt, hat der große Ralph Waldo Emerson einmal sinngemäß formuliert, spielt eine wichtige Rolle in der Perfektion des großen Ganzen. Nicht zu vergessen der Brotteig, der ohne die Handwerkskunst eines Bäckermeisters, beste Zutaten und viel Geduld nicht aufgeht.

Und für das Gedicht, selbst einen Dreizeiler, hat der Poet stunden- oder tagelang nach einem Funken Inspiration gesucht. Selbstzweifeln getrotzt. Auf den berühmten Flow gehofft, dieses mystische Stadium weltvergessenen Eintauchens in die Worte und ihren Rhythmus. Bis Zeile für Zeile perfekt ineinandergriffen wie die Rädchen eines Uhrwerks.

Dabei hat Perfektion, vom lateinischen Wort perfectio für Vollkommenheit und Unfehlbarkeit, keinen allzu guten Ruf. „Die Perfektion hat einen gravierenden Fehler: Sie besitzt das Talent zur Langeweile“, meinte der Literat W. Somerset Maugham. Und der Psychologe Eugene Kennedy ergänzte: „Wenn es Perfektion gäbe, bräuchte niemand die Liebe.“ Denn die Liebe lässt uns über Unperfektes hinwegsehen. Dennoch streben wir seit Menschengedenken nach Perfektion, ist sie in unserem Tun ein kraftvoller Antrieb, fordert sie uns zu Höchstleistungen heraus. So wie Basketball-Star Kobe Bryant, der auf dem Zenith seines Erfolges noch bekannte: „Ich jage die Perfektion.“

Zumindest in unserer Arbeit also und in allem, was wir erschaffen, scheint Perfektion demnach kein Manko zu sein. Das weiß auch Designer Tom Ford: „Nach Perfektion zu streben, hat mir immer gut gedient.“ Den nötigen Charme aus Spleens, Marotten, Fauxpas und Unberechenbarkeit fügen wir Menschen hinzu, in unserer Interaktion miteinander. Sozusagen als Salz in der Lebenssuppe. Da darf unsere Garderobe dann gern im rechten Maß makellos sein. Ohne einen Gedanken daran verschwenden zu müssen, ob wir in style sind oder ob unsere neuen Lieblinge qualitativ wenigstens eine Saison durchstehen. Auch in der Mode ist es schließlich eine bewusste Entscheidung, Wichtiges von Trivialem zu trennen und mit Bedacht und Freude in Bleibendes zu investieren.

Der Cashmere-Pullover, den langjährige Kunden und Fans von Allude unter seiner einprägsamen Modell-Nummer 11100 kennen, ist so ein verlässlicher Begleiter. Mehr noch: ein Perfect Piece. Er vereint das Beste aus Passform, Qualität und Farbe sowie das schönste Material der Welt. Und in der Ära des Computers klingt seine Bezeichnung aus Nullen und Einsen wundervoll modern. Modern ist auch der verantwortungsvolle Umgang mit allen Ressourcen – materiell, energetisch wie auch menschlich –, und zwar während des gesamten Produktionsprozesses. Außerdem gehört Spaß dazu. Schon Aristoteles notierte: „Erst die Freude an der Arbeit fügt ihr Perfektion hinzu.“

Mit diesem klassischen Pullover mit V-Ausschnitt, der legendären No. 11100, begann vor über 20 Jahren auch die kreative und unternehmerische Reise von Andrea Karg. Ohne überflüssige Designschnörkel, dafür in 100 Farben und mit einer einzigartigen Haptik ist er zu einem Symbol für die Marke Allude geworden. Für jene selten gewordene Erfolgsmischung aus Leidenschaft, Geduld und Erfahrung. Passend dazu resümiert die Aphoristikerin Sigrun Hopfensperger: „Mit positiven Augen betrachtet, stellt das Streben nach Perfektionismus die Verneigung eines Weisen vor dem wahren Wert der Aufgabe dar.“

So kümmert sich Allude weiterhin um die modische Perfektion und überlässt uns all die Ecken und Kanten, die Indizien liefern für authentische, nahbare Menschen und echte Charakterköpfe. Einfach perfekt.

Fotos: Stefan Kraul