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BEAUTY | 09.11.2016

Neues Land des Lächelns: MiiN Store führt Kosmetik aus Korea

Die ganze Welt schaut auf der Suche nach neuen Schönheitstrends gerade auf Korea. Schließlich haben die meisten Beauty-Innovationen, wie etwa CC-Creams, getränkte Tuchmasken oder die Cushion Foundation, hier ihren Ursprung. An diese coolen Helferchen aus Fernost heranzukommen, stellte einen in der Vergangenheit jedoch nicht selten vor Herausforderungen: Reichlich Platz im Koffer lassen oder beim Onlineshopping den Duden „Koreanisch – Deutsch“ in Reichweite legen, etwa.

In München haben derlei Widrigkeiten seit Mai ein Ende. Mit der Eröffnung des MiiN Stores in der Westenriedstraße, holte die gebürtige Chinesin Lilin Yang den Hype um die K-Cosmetics nämlich nach Deutschland. Die ausgefallenen Produkte, von denen einige in Form einer Tomate oder anderer Früchte daherkommen – in jedem Fall aber knallbunt – zeichnen sich dabei vor allem durch ihre natürlichen Inhaltsstoffe und diversen Einsatzgebiete aus.

Warum man koreanische Schönmacher unbedingt ausprobieren sollte und manche Produkte längst Selfie-Sensationen auf Instagram sind? Das hat uns MiiN-Gründerin Lilin Yang in einem exklusiven Interview verraten.

Warum hast du dich dazu entschlossen – mitten in München – ein Geschäft für koreanische Kosmetik zu eröffnen?

Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal meine eigene Firma leiten würde. Mir war jedoch schon immer bewusst, dass ich auf alle Fälle etwas machen möchte, das mir Spaß bringt. Etwas, wo ich mit voller Leidenschaft dabei bin. Wie bei meiner Arbeit als Make-up Artist. Zudem bin ich ein großer Fan und überzeugte Käuferin koreanischer Kosmetik. Mit der Gründung von MiiN Korean Cosmetics, habe ich mir beide Träume kombiniert. 

Die Idee dazu kam mir, als ich auf meinen Reisen bemerkte, wie stark die Nachfrage nach diesen Produkten in Städten wie Hongkong und Seoul ist. Da diese Produkte in Europa nahezu unbekannt sind, habe ich mich entschlossen,  Marken wie Klairs, Aromatica, Cremorlab und Mediheal in Deutschland bekannter zu machen. Im Oktober 2014 eröffnete ich meinen ersten Store in Barcelona eröffnet, zwei Monate später folgte der Onlineshop. Seit Juli 2015 gibt es zudem einen Store in Madrid. Die Eröffnung in München ist damit die erste außerhalb von Spanien. Und im nächsten Jahr weitere Geschäfte geplant!

Was macht koreanische Beautyprodukte so besonders?

Koreanische Kosmetik bietet für so ziemlich jedes Hautproblem und jeden Hauttyp die perfekte Lösung. Die Produkte sind dabei speziell auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten und können so ganz gezielt eingesetzt werden. Auch die Verpackung macht die Produkte besonders. Durch das bunte und auffällige Erscheinungsbild gehen viele davon aus, dass die Produkte für Teenager sind. Die meisten Kunden sind seriösere Verpackungen gewohnt. Beim Beratungsgespräch mit einer Verkäuferin in unserem Store, sind sie dann immer ganz überrascht.

Deine drei Lieblings-Produkte?

Ich habe sehr trockene Haut, meine drei Favoriten sind daher:

Das Gentle Black Deep Cleansing Oil ist der beste Make-up-Entferner, den ich je getestet habe. Da er sehr sanft ist, eignet er sich auch wunderbar für das Entfernen von Augen-Make-up.
Das Rose Absolute First Serum ist perfekt für trockene Haut! Es verbessert nicht nur die Textur der Haut, sie strahlt dadurch ganz toll.
Die Textur der Hydro Plus Snow Falls Melting Cream ist ziemlich ungewöhnlich und unterscheidet sich stark von üblichen Cremes. Unbedingt ausprobieren.

Was war das ungewöhnlichste Beautyprodukt, das du jemals ausprobiert hast?

Das dürfte wohl die Bubble Mask von Cremorlab sein (bei Hautkontakt verwandelt sich das Gel in einen dichten Schaum, Anm. d. Red.). Als ich sie das erste Mal aufgetragen habe, konnte ich nicht anders, als ganz viele Fotos davon zu machen. Die Maske gibt es übrigens auch bei uns.

K-Pop ist unglaublich populär– und längst nicht nur in Korea. Hast du ein Lieblingslied?

Ich bin leider kein großer Fan von K-Pop-Bands, aber es gibt sehr viele koreanische Songs, die ich gerne mag. Zum Beispiel das Lied „Melted“ von Akdong Musician (AKMU).

Foto (Aufmacher): Iulia Pironea