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Magazin

CULTURE | 03.11.2016

Frische Ware für Ihren Lesegenuss: 9 Büchertipps des Allude Teams

Während wir im Sommer unsere eigenen, manchmal sogar sehr romanreifen, Geschichten schreiben – vom Sundowner am Cap Ferret, von durchtanzten Festivalnächsten oder dem Platzregen, der das dünne Sommerkleid durchnässte – herrscht im Herbst plötzlich Story-Pause. Schließlich verbringt man nun die meiste Zeit warm eingepackt im Salon oder Home Office. Was gegen das sogenannte After-Sun-Syndrom hilft? Reichlich handverlesene Lektüre, mit der wir uns in fremde Leben und Welten träumen können.

Das Allude Team hat sich in einer Buchclub-Runde zusammengesetzt und stellt Ihnen hier seine liebsten Neuerscheinungen des Herbstes vor. Und keine Sorge: Ab dem Frühjahr, spätestens im Mai schreiben – hopefully – wir die Geschichten dann selbstverständlich wieder selbst!

Du sagst es“ von Connie Palmen

Als Sylvia Plath und Ted Hughes sich kennenlernten, verpasste sie ihm erst mal einen blutigen Biss in die Wange. Ähnlich turbulent ging es auch in den folgenden Jahren nach ihrer Hochzeit weiter, bevor sich die junge Autorin mit gerade mal 30 Jahren das Leben nahm. Ted Hughes galt damals lange Zeit als der Schuldige. Mit der fiktiven Autobiografie „Du sagst es“ schildert die Autorin Connie Palmen die tragische Liebesgeschichte nun aus der Sicht des Mannes. Ein provokantes, nachdenklich stimmendes Lesevergnügen.

Meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante

Wer sich hinter dem Pseudonym „Elena Ferrante“ verbirgt, wusste bislang niemand so genau. Jetzt ist raus: Anita Raja heißt die Autorin, die bereits 1992 erste Buch-Bestseller veröffentlichte. Ihr neuester Roman „Meine geniale Freundin“ hat ähnliches Potenzial. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Freundschaft zweier Freundinnen, Lina und Elena, die im Neapel der 50 Jahre aufwachsen. Eine von ihnen darf studieren, die andere beginnt in der Schusterei des Vaters zu arbeiten. Trotz unterschiedlicher Leben bleiben sie sich nah. Bis eine von ihnen spurlos verschwindet …

Göttin und Held“ von Gustaaf Peek

Wie kompliziert die Beziehung zwischen Mann und Frau wirklich sein kann, damit kann wohl jeder von uns mehr oder minder dicke Bände füllen. Mit „Göttin und Held“ hat der niederländische Autor Gustaaf Peek dem Phänomen sein neues Buch gewidmet: Tessa und Marius kennen sich schon ewig und haben so einiges zusammen durchgemacht. Etwa unzählige Beziehungsstadien, die von getrennt bis vereint, über Romanze bis Affäre reichen. Der Leser ist vom ersten Treffen bis zum letzten Wort mit dabei und wird an etlichen Stationen ein Déjà-vu erleben.

Komm her und lass dich küssen“ von Griet Op de Beeck

Als Monas Mutter bei einem Autounfall ums Leben kommt, ist das Mädchen gerade neun. Ein Schicksalsschlag, mit dem ihre sorglose Kindheit abrupt beendet scheint. Fortan muss sie sich vor allem um ihren kleinen Bruder kümmern, ihre Bedürfnisse treten in den Hintergrund. „Komm her und lass dich küssen“ begleitet Mona bis ins Erwachsenenalter und zeigt, das wir trotz der dunklen Abgründe in unserer Biografie nicht vergessen sollten, das Leben zu leben. Und zu lieben.

Ich hasse dieses Internet“ von Jarett Kobek

Das Internet ist Fluch und Segen zu gleich. Für den amerikanischen Autor Jarett Kobek ist es eher Letzteres, das macht schon der Titel seines Debüts deutlich. Darin schildert Kobek wie die digitale, restlos vernetzte Gegenwart einer Gruppe von Freunden aus San Francisco immer mehr zum Verhängnis wird. Da ist Adeline, die nach einer unbedachten Äußerung einen Shitstorm durchleiden muss, und Ellen, die sich beim Surfen plötzlich nackt im Netz wiederfindet. Was auf 368 Seiten ziemlich unterhaltsam wirkt, stellt Kobeks Protagonisten selbst vor große Herausforderungen. Technisch wie psychologisch.

Nach einer wahren Geschichte“ von Delphine de Vigan

Frauen können sich untereinander das Leben ganz schön schwer machen. Ein Problem, dem sich auch die schüchterne Delphine – das Alter Ego der Autorin – gegenüber sieht. Auf einer Party lernt sie die charismatische Ghostwriterin L. kennen, von der sie sofort angetan ist. Schon nach kurzer Zeit erzählt sie dieser (vermeintlichen) neuen Freundin von ihrer Idee für ein Buch. Ein fataler Fehler, der für Delphine in einer üblen Schreibblockade mündet. Heraushelfen kann ihr da nur L.

Totenfang“ von Simon Beckett

Nach fünfjähriger Pause geht Forensik-Experte David Hunter wieder auf Spurensuche. Diesmal in die Backwaters in Essex, wo der 31-jährige Leo Villiers seit über einem Monat vermisst wird. Als an einer Flussmündung eine stark verwesten Männerleiche gefunden wird, vermuten alle, dass es Leo sein müsste. Hunter kommen jedoch Zweifel an der Identität des Toten, denn treibt nun auch noch ein einzelner Fuß im Wasser, der definitiv zu einer anderen Leiche gehört.

Und die Nacht prahlt mit Kometen“ von Ela Angerer

Als die junge Wienerin Valerie mit Anfang zwanzig auf den deutlich älteren Bojan trifft, verliebt sie sich sofort in ihn. Ihre jugendliche Naivität bringt sie dabei nicht nur dazu seine rücksichtslose, kriminelle und selbstverliebte Art hinzunehmen – sondern auch die Gewalt, die er ihr in der zweijährigen Beziehung immer wieder antut. Dreißig Jahre später führt Valerie ein geregeltes Leben. Bis sie eine Kontaktanfrage erreicht, die sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.

Die Männer meines Lebens“ von Mary-Louise Parker

In „Die Männer meines Lebens“ haben nicht nur die Verflossenen der amerikanischen Schauspielerin und Autorin Mary-Louise Parker („Weeds“, „Grüne Tomaten“) ihren Platz. In ihren 32 hier abgedruckten Briefen treffen enge Vertraute wie vollkommen Fremde mal autobiografisch mal fiktiv aufeinander. Etwa der Feuerwehrmann, dem sie am 11. September in New York in die Arme fällt. Ihr verstorbener Vater, den sie schmerzlich vermisst. Oder der Großvater, den sie niemals kennenlernte. Eine herrlich melancholische Erinnerung daran, selbst mal wieder zu Füllhalter und Papier zu greifen.

Foto (Aufmacher): iStock.com/takoburito

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