Wir beraten Sie gerne

Sie haben Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

SHOP-HELPLINE
+49 ​(​0​)​ 89 / 21 11 72 71
Mo - Do: 09:00-17:00 Uhr & Fr: 09:00-14:00 Uhr
CLINIC-HELPLINE  
+49 ​(​0​)​ 89 / 21​ ​02​ ​04​ ​82
Mo - Fr: 9:00 - 14.00 Uhr &- 15.00 - 18:00 Uhr
0

Magazin

LIVING | 30.01.2020

Be the change: 5 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Dem Thema Nachhaltigkeit kann und sollte sich heute niemand mehr entziehen. Eines steht fest: es muss dringend etwas getan werden, um unseren Planeten zu schützen. Die gute Nachricht: Jeder von uns kann einen Beitrag leisten und oft reichen kleine Veränderungen im Alltag, die in der Masse einen großen Effekt haben. Dass das gar nicht schwer ist, und sogar Spaß machen kann, zeigen unsere fünf Anregungen für ein nachhaltigeres Leben.

1. BUY LESS, CHOOSE WELL

Damit hat Vivien Westwood es auf den Punkt gebracht. Statt auf Quantität, sollte unser Konsumverhalten auf Qualität beruhen. Lieber also in ein langlebiges Qualitätsprodukt investieren, das nachhaltig und fair im Umgang mit Mensch und Ressourcen produziert wurde, als in das nächste kurzlebige Fast Fashion Piece. Deshalb vor jedem Kauf auch die Frage: brauche ich das wirklich? Und: Wie oft werde ich es tragen bzw. benutzen? Neben bewusstem Konsum, ist auch der nachhaltige Umgang mit bereits gekauften Produkten entscheidend. Das Leben eines Kleidungsstücks beispielsweise, kann durch die richtige Pflege um ein vielfaches verlängert werden.

2. CIAO WEGWERF-MENTALITÄT

Ihre Jeans, oder Pullover haben ein Loch? Das ist noch längst kein Grund das gute Stück in die Tonne zu werfen. Wer mit Nadel und Faden nicht bewandert ist, gibt es am besten in professionelle Hände. Wie zu den Experten der ALLUDE CASHMERE CLINIC. Hier werden ihre getragenen Strick-Lieblinge wieder auf Vordermann gebracht, Löcher gestopft und hartnäckige Flecken entfernt.

Und was tun, wenn ein Kleidungs- oder auch Möbelstück nicht mehr gefällt? Dann gilt die Devise „aus alt macht neu! Denn mit ein wenig Kreativität, Handarbeit und meist viel Spaß, kann ein komplett neuer und super moderner Look entstehen. Inspirationen und Anleitungen findet man online oder in DIY- und Upcycling-Werkstätten. Ciao Wegwerf-Mentalität!

3. MOVE FORWARD

Wer in der Großstadt lebt, braucht meist kein Auto. Zumindest kein eigenes. Statt sich mit Staus, roten Ampeln und nerviger Parkplatzsuche rumzuschlagen, ist es ohnehin entspannter und oft sogar schneller kurze Strecken mit dem Fahrrad zu fahren, oder Öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Und wenn es mal nicht ohne Auto geht, gibt es ja zum Glück einige Car-Sharing Dienste.

Vietnam, Bali, Südafrika … sicher, wir alle lieben Urlaub, Reisen und das Erkunden neuer Länder und ferner Kulturen. Aber eines muss uns bewusst sein: die CO2-Emmission eines jeden Flugs ist enorm und eine der größten Umweltbelastungen. Daher sollten zumindest Kurzstrecken vermieden, und stattdessen mit dem Zug angefahren werden. Einschließlich Anreise und Wartezeit, dauert eine Zugfahrt oftmals nicht länger. Dafür haben Sie haben mehr Zeit um zu lesen, Podcasts hören oder Karten zu spielen.

4. NO WASTE, NOW WORRIES

Plastik ist überall! Um das schädliche Material, das unsere Meere verschmutzt, zu meiden und ihm den Kampf anzusagen, gibt es bekannte Tricks, die jeder im Alltag umsetzen kann: den Stoffbeutel zum Einkaufen mitnehmen, den Kaffee im sitzen trinken, statt im To-Go Becher, auf den Strohhalm verzichten, das Obst und Gemüse einzeln und unverpackt kaufen und das Mittagessen im Glasbehälter mit ins Office bringen.

Wer noch einen großen Schritt weiter in Richtung Nachhaltigkeit gehen möchte, nimmt sich dem Projekt ZERO WASTE einmal an. Denn erst wenn man sich dem Thema so intensiv hingibt, erkennt man (und ist schockiert!), wo sich überall in unserem Haushalt schwer abbaubare Materialen befinden. Angefangen bei Lebensmittelverpackungen, bis hin zu Reinigungs- und Kosmetikprodukten.

5. FOOD MOVEMENT

So ziemlich jedem ist mittlerweile bewusst, dass Bio-Produkte, sowie regionale und saisonale Lebensmittel, ökologischer und besser für unsere Umwelt sind, als exotische Übersee-Früchte mit langen Transportwegen, oder billige Discounter-Ware. Das Nonplusultra wäre natürlich das Obst und Gemüse selbst anzubauen. Und dafür braucht es nicht mal einen eigenen Garten. Das sogenannte „Urban Gardening“ ermöglicht selbst Großstädtern durch Gemeinschaftsgärten den regionalen Anbau und ganz nebenbei noch einen nachbarschaftlichen Plausch.

Wer sich mit nachhaltigem Essen beschäftigt, muss sich zwingend auch mit unserem immensen Fleischkonsum auseinandersetzen. Sie müssen nun nicht gleich Vegetarier werden, aber zumindest immer mal wieder fleischlose Tage einzurichten, wäre ein Schritt in die nachhaltige Richtung.

Was unsere Essgewohnheiten angeht, gibt es noch weitaus mehr zu verbessern. So werden viel zu viele noch essbare Lebensmittel weggeworfen. Daher: niemals hungrig in den Supermarkt! Wenn nach dem Kochen doch was übrig bleibt, die Reste entweder einfrieren, oder am nächsten Tag ein kreatives Reste-Menü zaubern.

„Be the change you want to see in the world.“

Mahatma Gandhi

Fotos: Allude, Unsplash